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Gemeinschaftspraxis
David Fritz Dietrich Lossau
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Ausbildungspraxis der Charité
 

Funktionsdiagnostik

Beim EKG werden die an die Körperoberfläche abgegebenen elektrischen Ströme aufgezeichnet, die durch die Aktionen des Herzmuskels entstehen. Dadurch lassen sich Herzfrequenz, Herzrhythmus, Durchblutungsstörungen, Narben und Entzündungen des Herzens erkennen.

 

Wie beim Ruhe-EKG werden elektrische Ströme des Herzens abgeleitet, jetzt aber unter kontinuierlicher Belastungssteigerung. Das Belastungs-EKG wird zur Abklärung von Brustschmerzen durchgeführt. Nach Herzinfarkten, Bypassoperationen und Stent- Implantationen dient es zur Verlaufsbeobachtung. Auch zur Überprüfung der Blutdruckeinstellung, der Gefährlichkeit von Herzrhythmusstörungen und der Beurteilung von Belastungskapazitäten (auch in Verbindung mit einem Lactattest) wird es durchgeführt. Am Untersuchungstag sollten Sie nicht zusätzlich erkrankt sein (z.B. eine Erkältung haben). Sie sollten vorher keine ausgiebige Mahlzeit zu sich genommen haben und lockere Kleidung und bequemes Schuhwerk tragen. In unserer Praxis wird diese Untersuchung in Anwesenheit eines Arztes durchgeführt.

Hiermit lassen sich vor allem Störungen der Herzfrequenz und des Herzrhythmustörungen. Es wird bei plötzlich auftretendem Schwindel oder einer Bewusstlosigkeit, bei Herzrasen und Herzstolpern durchgeführt. Während der 24 Stunden dürfen Sie nicht duschen oder baden. Ansonsten sollten Sie sich aber ganz normal wie an jedem beliebigen Tag verhalten. Bei manchen Patienten kann es in seltenen Fällen zu Pflasterallergien kommen.

 

Über 24 Stunden wird Ihr Blutdruck aufgezeichnet, tagsüber in der Regel alle 15 Minuten, nachts alle 30 Minuten. Die Untersuchung wird von vielen Patienten als ein wenig lästig empfunden, ist aber gerade in der Erfassung des nächtlichen Blutdruckverhaltens zur Therapieeinstellung enorm wichtig. Man weiß heute um die Bedeutung des nächtlichen schlecht eingestellten Blutdrucks. Duschen und Baden sind nicht erlaubt, ansonsten gehen Sie bitte einem normalen Tagesablauf nach. Sie sollten eher weite Oberbekleidung tragen.

 

Bei dieser Untersuchung muss nach tiefer Einatmung kräftig in ein kleines Gerät gepustet werden. Die aufgenommenen Messwerte geben Auskunft über die Luftaufnahmefähigkeit der Lunge und ob die Luft wieder über die Atemwege ungehindert ausgeatmet werden kann. Die Untersuchung wird zur Abklärung von Luftnot eingesetzt, z.B. bei Verdacht auf eine chronische Bronchitis oder einem Asthma bronchiale.

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